Die Museumslandschaft im Schwarzwald

Kuckucksuhr ist in der Region fest verankert

Südkurier,  15.12.2012, von Ute Fleig


Verein die Schwarzwalduhr zieht seine Jahresbilanz. Neuer Ferienland-Chef stellt sich Mitgliedern vor. Vorfreude auf große Ausstellung in Furtwangen.

„Die Kuckucksuhr hat einen ganz besonderen Vorteil, sie benötigt keinen Erklärungsbedarf, das ist ein sehr wertvolles Merkmal“, stellte Julian Schmitz bei der Jahreshauptversammlung des Vereins die Schwarzwalduhr (VdS) im Hotel Rebstock in Schonach fest. Der neue Geschäftsführer des Ferienlandes nutzte die Gelegenheit, sich selbst den Vereinsmitgliedern kurz vorzustellen und lobte das Engagement der Mitglieder zum Schutz eines typischen Merkmals der Region.

„Das ist eines der Ziele unseres Vereins, die echte Kuckucksuhr zu schützen, schließlich gibt es sie seit 280 Jahren und sie wird fortbestehen“, erklärte der zweite Vorsitzende Reinhard Herr. Er vertrat an der Hauptversammlung Ingolf Haas, der sich für sein Fehlen an diesem Abend entschuldigen ließ, weil er von einer Auslandsreise nicht rechtzeitig zurückkommen konnte. Die Kuckucksuhr habe ihren Bezugspunkt speziell in dieser Region und dies gelte es noch bekannter zu machen und weiterhin zu schützen, bestätigte er die Worte von Julian Schmitz.

Im Anschluss informierte Herr in einem kurzen Rückblick über die Ereignisse des vergangenen Vereinsjahres. Die Ausstellung des Jahres ist in Schramberg im Museum Auto- und Uhrenwelt zu sehen. Bis Ende des Jahres sind die verschiedenen Modelle noch dort ausgestellt, dabei findet die Wahl zur Uhr des Jahres statt. „Der Überblick ist sehr repräsentativ. Museumsführer Harald Burger hat hier einiges für die Ausstellung gemacht“, berichtete Reinhard Herr erfreut. Die Wahl der Uhr des Jahres wird sogar von einer Internetwahl über die Homepage des Museums unterstützt. Das Museum habe deutliche Besucherzunahmen durch die besondere Ausstellung verbuchen können. Da sie noch bis Ende des Jahres andauert, wird ein Sieger der Wahl erst im Januar feststehen.
 Kassenwart Konrad Weiss berichtete über eine recht erfreuliche Entwicklung des Kontostands. Im vergangenen Jahr wurden kurze Videos für einfache Reparaturen erstellt und in verschiedene Sprachen übersetzt. Zwei weitere Sprachen sollen in diesem Jahr hinzugefügt werden. „Die Kosten der Filme sind hier natürlich nicht unerheblich, aber sie bringen uns auch ziemlich viel und dafür haben wir ja das Geld gespart“, erklärte Herr. Kreisrat Lukas Duffner hob die gute Entwicklung des Vereins mit seinen guten Ideen hervor. „Es ist eine stolze Leistung, den Verkauf der Uhren mit Siegel um 15 000 Stück im Vergleich zum Vorjahr zu steigern.“ Alle Vorstandsmitglieder wurden bei der Wahl im Anschluss einstimmig in ihren Ämtern bestätigt.

Uwe Kammerer regte unter dem Punkt „Verschiedenes“ an, die Abgabegebühr für jedes Siegel, das auf eine verkaufte Uhr kommt, von 20 Cent wieder zu senken. Herr befürwortete dies und wird dies in einer weiteren Sitzung noch einmal ansprechen.

 Quellenangabe: http://www.suedkurier.de/region/schwarzwald-baar-heuberg/triberg/Kuckucksuhr-ist-in-der-Region-fest-verankert;art410964,5819115, Südkurier vom 15.12.2012

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