Die Museumslandschaft im Schwarzwald

Verbrecherjagd in Schramberg

Verbrecherjagd in Schramberg

Schwarzwälder-Bote, aktualisiert am 13.05.2011 um 20:02 Uhr
Schramberg (ore). Vergessen Sie Derrick, den Alten oder Henning Mankell. In den kommenden Wochen gibt es für Krimifreunde im Kreis Rottweil nur einen Tatort: Die Schramberger Erfinderzeiten. Dort gehen vom 22. Mai bis zum 4. Juni die Schramberger Kriminächte über die Bühne. Die Idee, Kriminächte zu veranstalten, hatte Museumsleiter Harald Burger schon bei der Eröffnung des Museums im vergangenen Jahr. "Wenn man sich die Cadillacs und Chevies im Museum anschaut, dann fühlt man sich doch sofort an die schwarz-weiß Krimis aus den 50er- und 60-er Jahren des vergangenen Jahrhunderts erinnert, wie Jerry Cotton oder 77 Sunset Strip, sagt Harald Burger.

Aus diesem Grund hat er jetzt in Zusammenarbeit mit der Mediathek Schramberg und der Buchhandlung Klaussner ein interessantes Programm zusammengestellt, das Jedermann etwas bietet. Bereits am Sonntag, 22. Mai, können Krimifans zusammen mit Schauspielern und dem Jugendtheater des Zimmertheaters Rottweil beim "Tatort Schramberg" in einem Krimi-Oldtimerbus auf Spurensuche gehen. Es gilt einen Mordfall aufzuklären, der im Schramberger Krankenhausmilieu geschah.

Am Freitag, 3. Juni, präsentieren "Krimiwerke" einen abendfüllenden improvisierten Krimi im Museum Erfinderzeiten: Ein Opfer, drei Tatverdächtige und jede Menge Augenzeugen sind die Grundlagen für einen fulminanten Rätselspaß in Schramberg. Bei dem Improvisationstheater darf jeder mitmischen und einem Kommissar helfend unter die Arme greifen.

Zum Abschluss lädt der Veranstalter am Samstag, 4. Juni, zu einer Lesung der Villinger Erfolgs-Autoren Stefan Ummenhofer und Alexander Rieckhoff auf das "Krimi-Sofa" im Museum. Sie lesen aus ihrem neuesten Werk "Giftpilz", einem Krimi, der im Kur-Milieu des Schwarzwaldes spielt.

Museumsleiter Burger möchte mit den Kriminächten einen Beitrag zur Attraktivität der Stadt leisten. "Das Museum soll für die Leute in Schramberg und in der Umgebung interessant sein", so Harald Burger. Folglich versuche er den Bürgern immer wieder mal etwas Neues anzubieten. Ein Museum müsse ja schließlich leben. Wenn die Veranstaltungen auf positive Resonanz stoßen, sei eine Fortsetzung der Kriminächte in Schramberg nicht ausgeschlossen, sagt der Museumsleiter. Es wäre ja auch schade, denn schließlich bilden die Oldtimer, oder die "alten Schinken", wie Harald Burger sie nennt, die perfekte Kulisse.

 

 


Quellenangabe: "Verbrecherjagd in Schramberg",Schwabo, 13.05.2011, http://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.schramberg-verbrecherjagd-in-schramberg.a1c32385-e324-4a35-8440-3b82404fa866.html, 30.05.2011

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