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Neue Sonderausstellung im Schramberger Auto- und Uhrenmuseum / Eröffnung am 31. Oktober

Pressemitteilung (pm) 25. Oktober 2021/p>

Schramberg. Jeder kennt ihn, viele hatten ihn, all mögen ihn – 85 Jahre Opel Kadett. „Opel Kadett – ein kleiner Bochumer erobert die Welt“ heißt laut Pressemitteilung die neue Sonderausstellung des Auto- und Uhrenmuseums ErfinderZeiten, die ab dem 31. Oktober zu sehen sein wird. Gemeinsam mit der ALT-OPEL Interessengemeinschaft von 1972 sei es gelungen, von jeder Kadett-Baureihe ein Fahrzeug im Museum zu präsentieren – vom Opel Kadett 1 von 1936 bis hin zum Opel Kadett E von 1984.

Wankel und Daimler-Benz

Am Samstag, 28. August um 15 Uhr stellt Hartmut Jundt, ein ausgesprochener Wankel-Kenner, in einem Vortrag mit dem Titel: Das andere Antriebskonzept, die Wankelmotoren-Entwicklung im Hause Daimler Benz, die von der Firma Daimler Benz akribisch betriebene Wankelmotoren-Entwicklung vor. Basierend auf seinen aktuellen Recherchen in Firmenarchiven wird er aufzeigen, dass im Hause Daimler Benz weit mehr als die beeindruckenden Motoren für die legendäre „Wankel-Rakete“ Mercedes C 111 mit über 300 PS Leistung entwickelt wurden.

Neben den zahlreichen technischen Innovationen wird auch der „firmeninterne Kampf“ zwischen den Bewahrern der Hubkolbenmotoren und den Entwicklern der damals neuartigen Kreiskolbenmotoren-Technologie zur Sprache kommen. Parallelen zur heutigen Findung und den damit verbundenen Streit zum zukünftigen Antriebskonzept für Automobile lassen sich erkennen.

„Die erste Generation des Opel Kadett erschien in bewegten Zeiten Deutscher Geschichte. Im Jahr 1936, legte die Firma Opel mit dem der ersten Kadett den Grundstein für seine Kompaktklasse.“

Mit seiner revolutionären selbsttragenden Karosserie, sei der erste Kadett schon damals eines der fortschrittlichsten Automobile Europas gewesen. Zudem habe der Opel Kadett viel Auto fürs Geld geboten. „Durch die Entwicklung eines Baukasten-Prinzips teilte sich der Kadett einige Konstruktionsmerkmale mit dem großen Bruder Olympia. Diese Einsparungen machten den Weg frei für ein breites Publikum.“

Mit nahezu 100 km/h sei der flotte Opel Kadett 1 damals nach seiner Premiere schnell in die Herzen des Publikums geflogen und habe so den Grundstein für die künftigen Opel-Erfolge in der Kompaktklasse gelegt.

Käferkonkurrent“

Für die meisten Kadett-Fans beginne die Erfolgsgeschichte des kleinen Bochumers jedoch erst im Jahr 1962 mit dem „Kadett A“. Die Idee dahinter: Opel wollte ein Auto für alle bauen – mit dem das Unternehmen vor allem den marktbeherrschenden VW Käfer attackieren konnte. Tatsächlich entwickelte sich der Opel Kadett nach seinem Erscheinen schnell zu einem ernstzunehmenden Konkurrenten. Der kantige kleine Kadett traf den damaligen Geschmack auf den Punkt.

Er war komplett neu konstruiert und war zwar 95 Mark teurer als der VW-Käfer, hatte dafür aber den klar größeren Kofferraum und zudem war er mit seinem modernen, wassergekühlten 993 ccm großen Vierzylinder mit 40 PS deutlich besser motorisiert als der Käfer. Gegen 150 Mark Aufpreis waren sogar 48 PS verfügbar, die einen mit 130 km/h Spitze durch die Republik brausen ließen.

Nach knapp 650.000 gebauten Autos wurde die Baureihe A im Jahr 1965 vom Opel Kadett B abgelöst. Es folgten der Kadett C (1973 – 1979), der Opel Kadett D (1979 – 1984), Opel Kadett E (1984 – 1993 (1973). „Heute heißt der Kadett „Astra“ und kostet freilich ein bisschen mehr“, heißt es abschleßend.

Info: Die Ausstellungseröffnung findet am Sonntag, 31. Oktober um 11 Uhr statt. Interessierte haben die Möglichkeit, sich dazu unter der Nummer: 07422-29300 anzumelden. Die Sonderausstellung ist bis zum bis zum 24. April 2022 im Auto- und Uhrenmuseum Erfinderzeiten, Gewerbepark H.A.U. 3/5, 78713 Schramberg zu sehen. Weitere Information sind unter www.auto-und-uhrenwelt.de erhältlich.

Quelle: NRWZ von Martin Himmelheber (him); 6. August 2021

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