Die Museumslandschaft im Schwarzwald
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SCHWABO

Michaela Sum 08.04.2022 - 16:30 Uhr

Die Lloyd-Freunde kommen am Freitag, 27. Mai, 11 bis 15 Uhr, mit etwa 35 seltenen Fahrzeugen in das Auto- und Uhrenmuseum nach Schramberg.

Schramberg - Die Lloyd-Freunde kommen am Freitag, 27. Mai, 11 bis 15 Uhr, mit etwa 35 seltenen Fahrzeugen in das Auto- und Uhrenmuseum nach Schramberg. Der Lloyd gilt als Symbol des aufkeimenden Wirtschaftswunders nach dem Zweiten Weltkrieg und spiegelt das Konzept des Museums Erfinderzeiten in Schramberg wider, heißt es in einer Ankündigung.

Der Bremer Carl Friedrich Borgward erkannte den Beginn der deutschen Volksmotorisierung und baute trotz massiver Materialknappheit mit dem Lloyd LP 300 ein Fahrzeug zur Lage der Nation. Ein Fahrzeug ohne Schnickschnack aus einfachsten Dingen gut gemacht. Trotzdem waren die Lloyds stets erwachsene, innovative Autos mit Frontantrieb, aber eben etwas kleiner. Die Nachfolgemodelle wie der LT 500/600 gelten als die ersten Minivans, die 600er hatten sogar einen Motor mit Aluköpfen und oben liegender Nockenwelle. Die Modelle verfügten über viele Innovationen, die erst später zum Standard in der Industrie wurden. Hinzu kommt die Idee des Baukastenprinzips, bis auf die Busse sind alle Lloyds komplett bis auf die Bodengruppe zerlegbar, alles ist geschraubt, sogar das Dach. Bei der Ausfahrt der Lloyd-Freunde, die sie nach Schramberg führt, sind einige der seltenen Busse LT 600 mit dabei und auch eine sehr seltene LP 400 Cabrio-Limousine. Hinzu kommt mindestens ein Arabella-Cabrio. Fahrzeuge, die man einfach einmal gesehen haben muss, heißt es weiter. Die Fahrzeuge werden am Freitag in einer Reihe direkt am Museum aufgestellt werden und zu besichtigen sein. Die Fahrer freuen sich auf interessierte Besucher und führen gerne das eine oder andere Bezingespräch.

Quelle: Schwabo

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