Die Museumslandschaft im Schwarzwald

Erzählsalon im Auto- und Uhrenmuseum ErfinderZeiten

SCHRAMBERG  (him) –  Der schöne Sommer 2015 hat den Machern des Schramberger Auto- und Uhrenmuseums „Erfinderzeiten“ die Besucherbilanz verdorben. Etwa 500 Gäste weniger als im Vorjahr kamen in das Museum in der HAU, so der Vorsitzende des Fördervereins Helmut Banholzer in seinem jährlichen Bericht für den Schramberger Gemeinderat.
 
18. April 2016

Im Jahr 2015 kamen nämlich gut 23.000 Besucher, um das Museum zu sehen. Gerade in den sonst besucherstarken Monaten Juli und August litt das Museum unter dem schönen Wetter. Da gehen die Leute halt lieber ins Freibad“, so Banholzer. Auch das  Schwarzwälder Eisenbahnmuseum litt unter den schönen Sommerwochen. Hier gingen die Zahlen um etwa tausend Besucher auf gut 10.000 zurück. Weil das Museum die Preise aber etwas angehoben habe, werde 2015 erstmals das Einnahmeziel von 75.000 Euro erreicht.

In einer Gegenüberstellung zeigte Banholzer auf, was  2007 geplant war und was 2015 eingetreten ist: „Völlig daneben gelegen haben wir beim Personal“, gestand er ein. Statt mit anderthalb Stellen brauche das Museum nun 2,6 Stellen. „Wir dachten, Museumsleitung gehrt so nebenher.“ Ein Irrtum, der aber noch vor der Eröffnung des Museums korrigiert worden sei.

Sollte der Gemeinderat im Rahmen der Haushaltskonsolidierung beim Museumspersonal sparen wollen, müssten die Öffnungszeiten „deutlich reduziert werden“.

Ohne ehrenamtliche Helfer gehe es gar nicht. Führungen machten Ehrenamtliche, die „Autoschieberbande“ helfe, Messestände würden von ihnen betreut, berichtete Banholzer auf Nachfrage von Stadtrat Thomas Brantner(CDU).

Gertrud Nöhre (SPD-Buntspecht) würdigte die Arbeit des Vereins, die „mit viel Herzblut“ geleistet werde, und auch OB Herzog hatte „alle Achtung, vor dem, was da gemacht wird“.

Banholzer kündigte verschiedene Sonderausstellungen in diesem Jahr an und berichtete, dass der Förderverein eine Kirchturmuhr gekauft hat, die im Lauf des Sommers gezeigt werden soll. Demnächst werde auch das Fotostudio im Dieselmuseum fertig. Geplant ist auch der Umbau des Eingangsbereichs und der Ausstellung des Erdgeschosses. Möglicherweise komme dann auch ein Café ins Museum.

Quellenangabe: http://www.nrwz.de/aktuelles/2016-04/weniger-besucher-in-auto-und-uhrenwelt/113236

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